HAMM Baskets verpassen nur knapp Pokalsensation

95:98 Niederlage gegen Regionalligisten Treuchtlingen

Ganz knapp verpassten die HAMM Baskets Weiden am vergangenen Sonntag in der Weidener Mehrzweckhalle eine faustdicke Überraschung. Mit 95:98 nach Verlängerung mussten sich die Schützlinge von Trainer Marco Campitelli unglücklich dem Regionalligaspitzenteam Vfl Baskets Treuchtlingen geschlagen geben und schieden damit im Viertelfinale des Bayernpokals aus.

„Das war ein ganz starker Auftritt der Jungs“ lobte Campitelli sein Team nach der Begegnung gegen den Zweiten der 1.Regionalliga Südost, der sich sehr schwer tat mit den Gastgebern. „Wir wussten schon, dass wir auf einen starken Gegner treffen würden“ fand auch Vfl Trainer Stefan Harlander anerkennende Worte nach einem Spiel, das über 45 Minuten ausgeglichen war.

„Letztlich haben unsere Personalprobleme und am Ende die Foulbelastung den Unterschied gemacht“ sagte Campitelli, der neben dem noch immer erkrankten Vladimir Krysl auf Sven Andrae und Franislav Cavar verzichten musste. Wenigstens konnten die angeschlagenen Sergej Hacksteder und Daniel Waldhauser auflaufen, die bis zu ihrem foulbedingten Ausscheiden kurz vor der Verlängerung vor allem unter dem Korb gut dagegenhielten.

So konnte Weiden das Spiel beständig offen halten und lag während der gesamten Partie immer leicht in Führung. Zur Halbzeit führten die HAMM Baskets mit 43:42. Auch in der zweiten Spielhälfte ließ Weiden, angefeuert von den eigenen Fans, nicht nach und zwang Treuchtlingen immer wieder zu schlechten Wurfsituationen. Vor allem mit der Zonenverteidigung der Gastgeber kam der Favorit nicht zurecht. Dadurch kamen die Mittelfranken nie richtig ins Spiel und Weiden konnte das Spiel bis kurz vor Schluss offen halten. „Leider erhielten dann Daniel und Sergej ihr fünftes Foul und mussten runter“ erklärte Campitelli die Entscheidung. Ohne die beiden Routiniers konnte man in der Verlängerung nicht mehr gegenhalten und musste sich deshalb mit 95:98 knapp geschlagen geben.

„Wir hätten es auch verdient gehabt. Am Ende hat vielleicht ein wenig die Kraft und auch die ein oder andere Schiedsrichterentscheidung zu unseren Gunsten gefehlt“ zog Weidens Trainer ein positives Fazit. (TP)

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