Coocoons empfangen Hapa Ansbach im Bayernpokal – Spitzentreffen im Kampf um Einzug in Final Four – Smith verletzt

„Wir wollen erstmals seit Jahren wieder in das Final Four einziehen“ sagt Manuel Langhammer, Kapitän der Coocoon Baskets Weiden. Noch ein Sieg fehlt den Weidener Regionalligabasketballern, um das Halbfinale im Bayernpokal zu erreichen. Doch ausgerechnet der Ligazweite Hapa Ansbach wartet heute abend um 19.30 Uhr in der Weidener Mehrzweckhalle auf das Team von Trainer Kevin Decker. „Ein schwereres Los hätten wir nicht bekommen können“ meint deshalb Langhammer, auch wenn „wir endlich mal im Pokal zu Hause spielen können.“ In der Tat sind die Mittelfranken sportlich die größte Herausforderung, sind in den anderen Viertelfinalbegegnungen doch mit Ausnahme der Vilsbiburg Baskets ausschließlich tieferklassige Mannschaften noch am Start.

Schwerer wiegt für die Coocoons allerdings noch der Ausfall ihres US-Amerikaners Justin Smith, der wegen einer im Training erlittenen Fussverletzung nicht mitwirken kann. „Justin hat sich am Knöchel verletzt. Eine genaue Diagnose gibt es noch nicht. Ich rechne aber mit mindestens drei bis vier Wochen Pause“ sagt Kevin Decker. Damit müssen die Coocoons nicht nur auf einen ihrer Topscorer, sondern auch auf ihren besten Rebounder verzichten. „Das schwächt uns natürlich, aber wir wollen aus der Not eine Tugend machen“ gibt sich Decker kämpferisch, auch wenn Smith sicherlich nicht adäquat ersetzt werden kann.

Bauen kann der Weidener Trainer dagegen auf einen zuletzt sehr überzeugend aufspielenden Marco Miklos, der zusammen mit Emil Gaschimov und dem Neuzugang Darron McDuffie den Weidener Spielaufbau gut führt. „Wir sind im Spielaufbau wieder besser besetzt, wobei ich auch sehr auf Artur Buckenleib setze, der zuletzt nicht ganz zeigen konnte was er alles kann“ so Decker. Auf aggressiven und guten Spielaufbau wird es auch gegen Hapa Ansbach ankommen. Denn die Mittelfranken verfügen mit Spielertrainer Dean Jenko und Goran Petrovic sowie Distanzschütze Nico Probst über einen der besten Backcourts der Liga.

Zuletzt wußten die Coocoons in Ansbach beim Rückspiel in der Liga kein Gegenmittel gegen Ansbachs Topscorer Petrovic, der im Schnitt 20,2 Punkte in der Liga erzielt. Allerdings haben die Weidener Basketballer bei dem 111:74 Heimerfolg im Hinspiel gezeigt, wie man der routinierten Gästemannschaft beikommen kann.

„Kluge und aggressive Verteidigung gegen das Pick and roll und schnelles Spiel nach vorn ist der Schlüssel zum Sieg“ sagt Decker, der seinen dezimierten Kader mit Spielern der zweiten Mannschaft auffüllen will.

Coocoons:

Gaschimov, Miklos, Novak, Rolinek, Langhammer, Schulz, Buckenleib, Schildbach, McDuffie.

Bericht: T. Pausch
Bild: A. Schwarzmeier

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