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Coocoons auswärts weiterhin sieglos – Basketballer verlieren ersatzgeschwächt 78:85 in Ansbach

„Das Spiel hat gezeigt, daß wir trotz verletzungsbedingter und krankheitsbedingter Ausfälle nicht mehr weit von den etablierten Mannschaften weg sind,“ sagte Coach Uwe Glaser nach dem Auswärtsspiel seiner Mannschaft am Samstag abend in Ansbach. Und dennoch – unter dem Strich bleibt für die Cocoon Baskets Weiden auch im dritten Auswärtsspiel der Regionalligasaison nur eine Niederlage.

78:85 lautete es am Ende nicht unverdient für Gastgeber Hapa Ansbach. Nach einem klassischen Fehlstart – 0:11 nach drei Minuten – kämpften sich die Weidener um Kapitän Daniel Waldhauser zunächst wieder in die Partie. Dann jedoch verursachten Unkonzentriertheiten sowohl in der Defensive als auch in der Offensive einen neuerlichen zwölf Punkte Rückstand zur Halbzeit. Den Vorsprung im Rücken, nutzten die Mittelfranken ihre Erfahrung und ihre Größenvorteile, um das Spiel zu kontrollieren. Überragend bei Ansbach Goran Petrovic, der über 50% von der Drei-Punkte-Linie traf und von Weiden nicht ausgeschaltet werden konnte.

Gegen Ende des dritten Viertels schien die Partie entschieden, Ansbach zog auf 15 Punkte davon. Doch ausgerechnet die „Youngster“ hielten Weiden im Spiel. Erfolgreiche „Dreier“ von Michael Kurz, Tobias Waldhauser und Tobias Merkl verkürzten den Rückstand sieben Minuten vor Schluß noch einmal auf vier Punkte.

Ansbach hielt nun vor allem unter dem Korb dagegen. Ex-Bundesligaprofi Karim Aw konnte sich ein ums andere Mal gegen die körperlich unterlegenen Weidener durchsetzen, erzielte 22 Punkte und 19 Rebounds. „Bei den Rebounds waren wir unterlegen, da hat Chris schon gefehlt. Allerdings hat Aw auch seinen Körper einsetzen dürfen wie er wollte“, kritisierte der Coach die Leistung der Schiedsrichter. „Dass Marcus Vanderheide keinen einzigen Freiwurf bekam kann eigentlich nicht sein“. Der US-Amerikaner hatte einen schweren Stand gegen die langen Ansbacher, mußte auf der ungewohnten Position fünf spielen und blieb mit 10 Punkten unter seinen Möglichkeiten.

So reichte es am Ende nicht mehr ganz für die junge Weidener Mannschaft, obwohl Kapitän Daniel Waldhauser wie schon im Spiel gegen Landsberg unter den Körben aufopferungsvoll kämpfte. „Zufrieden bin ich auch mit Tobias Merkl, er spielt immer konstanter“ so der Coach.

„Hätten wir gegen Landsberg so gespielt, hätten wir gewonnen“ analysierte Glaser nach der Partie. Und man wäre im Soll, während nun mit zwei Siegen aus sechs Spielen der Abstiegskampf begonnen hat.

Weiden spielte mit:

Wright (18), Tobias Waldhauser (3), Bieber, Kurz (3), Bartel (2), Merkl (14), Daniel Waldhauser (11), Deinlein (9), Schulz (8) und Vanderheide (10).

 
Spielplan
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